Aktuelles

Wichtig: Änderung bei der Personalkostenabrechnung für deutsche Projektpartner

veröffentlicht am 16.01.2018

Im Ergebnis von Vorhabensprüfungen durch die sächsische Prüfbehörde wurde durch die Verwaltungsbehörde mit sofortiger Wirkung die Methodik bei der Abrechnung von Personalkosten für Projektmitarbeiter mit flexibler Stundenzahl pro Monat (Fall c) geändert.

Die Erstattung der monatlichen Personalkosten auf Basis des durchschnittlichen Stundensatzes von 143,33 Stunden/Monat ist nicht mehr zulässig!

Die Erstattung der Personalkosten auf der Grundlage eines Stundensatzes wird ab sofort wie folgt berechnet:

  • Methode 1 – für alle Projektmitarbeiter, die 12 Monate und länger im Unternehmen beschäftigt sind:
    Division der zuletzt dokumentierten jährlichen Bruttopersonalkosten des Projektmitarbeiters durch 1.720 Stunden gemäß Artikel 68 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1303/2013. Der ermittelte Stundensatz bleibt für die Dauer der Projektumsetzung unverändert.
  • Methode 2 – für alle Projektmitarbeiter, die weniger als 12 Monate im Unternehmen beschäftigt sind:
    Division der monatlichen Bruttopersonalkosten durch die vertraglich zu leistenden monatlichen Sollstunden laut Arbeitsvertrag (Beschäftigungsdokument). Dazu ist jeden Monat eine separate Ermittlung der Arbeitstage notwendig. In Folge ergibt sich ein monatlich differierender Stundensatz, welcher bei der Abrechnung anzuwenden ist! Urlaubs- und Krankheitszeiten des Projektmitarbeiters werden nicht erstattet.

Zur Abrechnung wird der nach Methode 1 bzw. 2 ermittelte Stundensatz mit der Anzahl der tatsächlich für das Vorhaben aufgewendeten Stunden multipliziert und in der Belegliste erfasst.

Beispiel Methode 2:

Mitarbeiter 1 Vollzeit (40 Std.)
  Sollstunden gemäß Beschäftigungsdokument Bruttogehalt inkl. AG-Anteil Stundensatz/Monat
Januar 2018 176 Stunden 3.400,00 Euro 19,32 Euro/Stunde
Februar 2018 160 Stunden 3.400,00 Euro 21,25 Euro/Stunde
Mitarbeiter 2 Teilzeit (20 Std.)
  Sollstunden gemäß Beschäftigungsdokument Bruttogehalt inkl. AG-Anteil Stundensatz/Monat
Januar 2018 88 Stunden 1.700,00 Euro 19,32 Euro/Stunde
Februar 2018 80 Stunden 1.700,00 Euro 21,25 Euro/Stunde

Termine gesucht

Bild

veröffentlicht am 05.01.2018

Wissen Sie, was andere Projekte machen und ob es interessante Veranstaltungen in Ihrer Nähe gibt? Wir wollen es gern wissen und allen mitteilen! Informieren Sie uns rechtzeitig über Veranstaltungen Ihres Projekts (gern auch mit Bildmaterial). Wir veröffentlichen diesen Termin auf der Programmhomepage. So können weitere Teilnehmer angesprochen und die Wirksamkeit des Programms unterstrichen werden.

Mehr erfahren

Programmdokument angepasst

veröffentlicht am 12.12.2017

Die Europäische Kommission hat am 07.12.2017 die Anpassungen des Programmdokumentes des Kooperationsprogramms Freistaat Sachsen - Tschechische Republik 2014-2020 genehmigt. Das Programmdokument wurde in den Abschnitten 2.A.8, 2.B.14, 2.C.8. und 2.D.8 – Interventionskategorie sowie in den Abschnitten 2.E und 5 angepasst.

Die angepasste Fassung finden Sie hier: Programmdokument

Neue Fassung des Gemeinsamen Umsetzungsdokumentes

veröffentlicht am 08.12.2017

In der Rubrik Dokumente wurde die neue Fassung des Gemeinsamen Umsetzungsdokumentes veröffentlicht.

Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen:

  • Punkt 4.4.3 - Wirtschaftliche und sparsame Fördermittelverwendung: Regelung der Zulässigkeit einer Kombination von Angebots- und Preisvergleich im Rahmen des Nachweises der wirtschaftlichen und sparsamen Fördermittelverwendung
  • Punkt 4.5.1 - Kosten für Sachleistungen als Eigenkapitalersatz: Klarstellung, dass auf sächsischer Seite ausschließlich Sachleistungen der Begünstigten als zuschussfähig anerkannt werden können
  • Punkt 4.5.2.1 – Personalkosten: Verpflichtung des Arbeitgebers zur Adressierung arbeitsrechtlicher Dokumente an den Arbeitnehmer
  • Punkt 4.7 – Einnahmen: Präzisierung des gesamten Abschnittes und Konkretisierung der Einnahmen bei Vorhaben deren gesamte förderfähige Ausgaben 50.000 Euro nicht überschreiten
  • Punkt 7.4 – Beschwerdeverfahren: das Beschwerdeschreiben und die damit im Zusammenhang stehenden Unterlagen sind zweisprachig (deutsch und tschechisch) einzureichen

Sitzung des Begleitausschusses

Am 05./06.12.2017 hat der Begleitausschuss des Kooperationsprogrammes in Herrnhut getagt

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Die letzte Sitzung des Begleitausschusses in diesem Jahr fand in Herrnhut in der Oberlausitz statt.

Der Begleitausschuss hat sieben Projekte bestätigt, deren Umsetzung gleich beginnen kann (mehr Informationen in der Pressemeldung ). Weitere Projektanträge wurden als Vorratsprojekte bestätigt, deren Umsetzung im Falle von Ersparnissen in aktuell umgesetzten Projekten möglich wird.

Die Begleitausschussmitglieder haben neben der Beratung über die Projekte auch zwei bereits laufende Projekte besichtigt:

  • Das Projekt „Vier Städte retten über die Grenze“, ein Projekt der Zusammenarbeit von freiwilliger Feuerwehr aus Liberec, Hrádek nad Nisou, Zittau und Herrnhut. Der Begleitausschuss hat das sanierte Feuerwehrgerätehaus besichtigt.
  • Das Projekt „Ein Dach für unsere Kulturen“, Kooperationsprojekt von zwei Kindergärten (Waldhäusl e.V. und Základní a mateřská škola Prácheň), wo die Begleitausschussmitglieder das vorweihnachtliche Treffen deutscher und tschechischer Kinder in den Räumlichkeiten in Oderwitz besucht haben.

Antragsstopp für die gesamte Prioritätsachse 2

veröffentlicht am 07.12.2017

Auf seiner Sitzung am 05./06.12.2017 in Herrnhut beschloss der Begleitausschuss einen vorübergehenden Antragsstopp für die gesamte Prioritätsachse 2 (Investitionsprioritäten 6b, 6c sowie 6d).

Ab dem heutigen Tag, d.h. ab dem 07.12.2017 eingehende Projektanträge werden abgelehnt.

Die Entscheidung wurde getroffen, da die verfügbaren EFRE-Mittel in der gesamten Prioritätsachse bereits vollständig ausgeschöpft sind bzw. dem Gemeinsamen Sekretariat noch weitere Anträge zur Bearbeitung vorliegen.

Der Antragstopp für die Prioritätsachse 1, welcher am 14.09.2016 vom Begleitausschuss beschlossen wurde, bleibt weiterhin gültig.

In die Prioritätsachse 4 sowie als Vorratsprojekte auch in die Prioritätsachse 3 können Förderanträge weiterhin gestellt werden.

Neue Fassung des Leitfadens zu den Informations- und Kommunikationsvorschriften

veröffentlicht am 17.07.2017

Im Reiter Dokumente -> Handbücher/Leitfäden wurde die neue Version des Leitfadens zu den Informations- und Kommunikationsvorschriften veröffentlicht.

Die wichtigsten Änderungen sind:

  • Bei mehrfarbigem Hintergrund ist das EU-Logo mit einem weißen Rand zu umgeben, dessen Breite 1/25 der Rechteckhöhe entspricht (Punkt 3.1).
  • Das EU-Logo und das Programm-Logo einschließlich der Beschriftung dürfen nicht verändert werden (Punkt 3.1).
  • Bei der Verwendung mehrerer Logos muss das EU-Logo mindestens genauso hoch bzw. breit wie das größte Logo anderer Stellen sein. Es ist zu gewährleisten, dass die Höhe des EU-Logos mindestens gleich der Höhe des Programmlogos einschließlich des Textes „Ahoj sousede. Hallo Nachbar. Interreg V A / 2014-2020“ ist (Punkt 3.3).

Antragsstopp für Projekte „Risikoprävention und -management sowie Tourismus / Natur und Kulturerbe“

veröffentlicht am: 15.09.2016

Auf seiner Sitzung am 14.09.2016 in Novy Oldřichov beschloss der Begleitausschuss einen Antragsstopp für die

  • Prioritätsachse 1 für alle Maßnahmen
  • Prioritätsachse 2 für folgende Teile der Investitionspriorität 6c) – Bewahrung, Schutz, Förderung und Entwicklung des Natur- und Kulturerbes:
    • Interventionscode 92: Schutz, Entwicklung und Förderung öffentlicher touristischer Ressourcen
    • Interventionscode 93: Entwicklung und Förderung öffentlicher Tourismusdienstleistungen
    • Interventionscode 94: Schutz, Entwicklung und Förderung öffentlicher Ressourcen im Bereich Kultur und Kulturerbe

Die Entscheidung wurde getroffen, da die verfügbaren EFRE-Mittel in den genannten Bereichen bereits vollständig ausgeschöpft sind und dem Gemeinsamen Sekretariat noch eine Vielzahl weiterer Anträge zur Bearbeitung vorliegen. Ab dem heutigen Tag, d.h. ab dem 15.09.2016 eingehende Projektanträge werden abgelehnt.

In allen anderen Prioritätsachsen / Interventionsprioritäten des Kooperationsprogramms können weiterhin Förderanträge gestellt werden.

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veröffentlicht am: 31.07.2015

Über aktuelle Entwicklungen im grenzübergreifenden Kooperationsprogramm informieren wir regelmäßig per Newsletter. Sollten Sie Interesse daran haben, können Sie den Newsletter jederzeit per E-Mail bei uns bestellen: