Programmnews

20.11.2020 Was bei der Vergabe zu beachten ist:

Die Binnenmarktrelevanz

Öffentliche Auftraggeber müssen bei einem Nettoauftragswert über 250,00 EUR die Binnenmarktrelevanz eines Auftrages prüfen.

Die Entscheidung obliegt grundsätzlich dem öffentlichen Auftraggeber nach Prüfung der Umstände des Einzelfalls.

Die Prüfung der Binnenmarktrelevanz und das Ergebnis müssen in den Vergabeunterlagen dokumentiert werden.

Die Binnenmarktrelevanz ist zu bejahen, wenn der Auftrag für Wirtschaftsteilnehmer in anderen Mitgliedstaaten von eindeutigem Interesse ist.

Dies ist insbesondere abhängig von folgenden Kriterien:

  • dem Auftragsvolumen,
  • der Größe und Struktur des Marktes,
  • den wirtschaftlichen Gepflogenheiten oder
  • der geografischen Lage des Ortes der Leistungserbringung.

Da bei der Betrachtung der Binnenmarktrelevanz die örtliche Lage eine große Rolle spielt, ist aufgrund der grenznahen Lage des Fördergebietes zur Tschechischen Republik und zur Republik Polen besonders gut abzuwägen und zu begründen, wenn eine Binnenmarkt-relevanz verneint wird.

Besondere Hinweise:

  • Bitte berücksichtigen Sie die vorgenannten Kriterien angemessen.
  • Auch bei einem geringen Auftragsvolumen ist die Binnenmarktrelevanz nicht per se ausgeschlossen.
  • Bei der Bewertung der Binnenmarktrelevanz können beispielsweise Erfahrungen aus bisherigen Vergaben hinzugezogen werden.
  • Die Prüfbehörde setzt strenge Bewertungsmaßstäbe bei späteren Prüfungen an.

Wird die Binnenmarktrelevanz bejaht, muss der Auftrag in einer geeigneten Art und Weise veröffentlicht werden. Den Marktteilnehmern im Binnenmarkt muss die Möglichkeit gegeben werden, an der Vergabe teilzunehmen.

Die Veröffentlichung kann auf Vergabeportalen, wie z.B. ted.europa.eu, vergabe24.de, mit lokalen Medien oder auch auf der eigenen Homepage erfolgen.

Wichtig ist: Die Veröffentlichung durch einen Screenshot mit Datum bzw. auf den Vergabeportalen mit Hilfe der Bekanntmachung zu dokumentieren und aufzubewahren.

19.11.2020 Mitteilung an die Projektträger

Nachdem im Sommer wieder weitestgehend grenzübergreifende Begegnungen möglich waren, sind mit dem Herbst leider erneut Corona-bedingte Reise- und Begegnungseinschränkungen zurückgekommen. Die eingeführten Vorsorge- und Schutzmaßnahmen beeinträchtigen erneut die Durchführung des Kooperationsprogrammes Sachsen – Tschechien 2014 – 2020.

Wir sind uns bewusst, dass die derzeitige Lage auch die Umsetzung Ihres Projektes erschweren kann. Daher möchten wir Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie die Auswirkungen auf Ihr Projekt abschwächen können.

Sie können jederzeit das Gemeinsame Sekretariat ( kontakt@sn-cz2020.eu ) bzw. die zuständigen nationalen Kontrollinstanzen kontaktieren. Jede Situation wird individuell bewertet und in Abstimmung mit Ihnen eine Lösung gefunden.

1 Allgemeines

Die nachfolgend genannten Maßnahmen stellen keine Änderung des bestehenden Rechtsrahmens zur Umsetzung von Kooperationsprojekten dar, wie sie im Zuwendungsvertrag, Gemeinsamen Umsetzungsdokument, den Vergaberegelungen sowie den einschlägigen Verordnungen der Europäischen Union festgelegt wurden.

Die Maßnahmen sollen die negativen Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Projektumsetzung einschränken.

Wenn Sie diese in Anspruch nehmen wollen, ist der Zusammenhang zwischen der aktuellen Situation Ihres Projektes und den auf Grund der Corona-Krise geltenden Beschränkungen glaubwürdig zu erläutern und zu dokumentieren. Aus der Dokumentation muss erkennbar sein, dass Sie auf die Entstehung der Kosten keinen Einfluss nehmen konnten und mit der gebotenen Sorgfalt alles unternommen haben, um die entstandenen Kosten ganz zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Übermitteln Sie die Dokumentation zusammen mit der Abrechnung der Ausgaben an die Kontrollinstanz (SAB oder CRR). Bei der Beurteilung des Sachverhaltes wird in erster Linie der Erfolg des Projektes als Ganzes bewertet. Hierzu gehören die Durchführung der Aktivitäten, die Erreichung der Projektziele und der Projektergebnisse (Indikatoren).

2 Umsetzung von Projektaktivitäten

  • Nutzen Sie für die Projektaktivitäten, welche aufgrund der aktuellen Einschränkungen nicht in geplanter Form stattfinden können, alternative Formate (z.B. Videokonferenzen, hybride Veranstaltungen, e-Learning etc.). Beachten Sie dabei, dass der Sinn und Zweck der Aktivitäten erhalten bleiben müssen. Besprechen Sie im Vorfeld die Formatänderung mit uns (SAB oder CRR).

  • Zu Projektaktivitäten, die aus objektiven Gründen nicht in alternativen Formaten bzw. innerhalb der bewilligten Projektlaufzeit durchgeführt werden können, werden wir gemeinsam eine individuelle Lösung abstimmen.

  • Sollten Änderungen am Gesamtprojekt erforderlich sein, sind diese vor dem Ende der Projektlaufzeit durch den LP der SAB anzuzeigen.

    Über Änderungen, die keine wesentlichen Auswirkungen auf die Erreichung der Projektziele haben (z. B. Vertagung von Veranstaltungen, Änderung des Formates einer Veranstaltung, Verlängerung der Projektlaufzeit, um Aktivitäten nachzuholen) entscheidet die zuständige Behörde (SAB oder CRR).

    Über wesentliche Änderungen wie z. B. Mittelerhöhungen oder Änderungen der Projektaktivitäten, die die Erreichung der Projektziele wesentlich beeinträchtigen, entscheidet der Begleitausschuss.

3 Förderung von Ausgaben für Projektaktivitäten

  • Sind Ihnen für Ihr Projekt finanzielle Aufwendungen für Aktivitäten entstanden, die aufgrund der COVID-19-Krise nicht oder nur teilweise durchgeführt werden konnten oder können (wie z. B. Raummiete trotz abgesagter Veranstaltung, Reisekosten, keine Rückerstattung von bereits gezahlten Teilnehmergebühren seitens des Veranstalters, Stornierungsgebühren), so können diese Ausgaben bezuschusst werden.

    Werden Ihnen die entstandenen Kosten von einer anderen Stelle (z. B. aus Versicherungen, Kurzarbeitergeld, etc.) erstattet oder ausgeglichen, so ist dies gegenüber der Kontrollinstanz (SAB oder CRR) anzuzeigen. Die zuschussfähigen Ausgaben werden in diesem Fall um den Betrag, der von Dritten übernommen wurde, gemindert.

    Nur für deutsche Kooperationspartner: bitte benutzen Sie für die Anzeige von Ausgleichszahlungen durch Dritte den SAB-Vordruck 67308.

  • Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Durchführung von Projektaktivitäten in einem alternativen Format anfallen (z.B. Anschaffungen von Technik für virtuelle Meetings, e-Learning und Ähnliches), können als förderfähig anerkannt werden, wenn der Beitrag zur Erreichung der Projektziele eindeutig ersichtlich ist und er die vereinbarte Höhe der zuschussfähigen Ausgaben nicht übersteigt. Die Notwendigkeit der Ausgabe ist hinreichend zu dokumentieren und zu begründen. Ziffer 2 Anstrich 2 bleibt davon unberührt.

  • Nicht bezuschusst werden Ausgaben für Produkte oder Dienstleistungen, die für eine Projektaktivität geplant waren, aber nunmehr für einen anderen Zweck außerhalb des Projektes genutzt werden können. Dies trifft zum Beispiel für Ausstattungsgegenstände, Geschenke oder Preise für Wettbewerbe zu.

  • Bitte achten Sie bei der Abrechnung von Personalausgaben in den Zeiträumen, welche von den Corona-Einschränkungen betroffen sind, besonders auf die inhaltliche Beschreibung der Projektaktivitäten im Projektfortschrittsbericht. Dies verhindert Rückfragen und ggfs. mögliche Sanktionierungen.

4 Fristen bei der Kontrollinstanz

  • Informieren Sie Ihre Kontrollinstanz (SAB oder CRR), wenn Sie Fristen nicht einhalten können. Neue Termine werden mit Ihnen unbürokratisch vereinbart.

  • Wenn Sie dringend eine Auszahlung brauchen, zeigen Sie es Ihrer Kontrollinstanz an. Ihre vorliegende Abrechnung wird neu terminiert oder Sie werden gebeten, einen zusätzlichen Auszahlungsantrag zu stellen.

5 Kleinprojektefonds

Für die Begünstigten von Kleinprojekten gelten die Regelungen in Ziffer 1 bis 4 analog, wobei die darin genannten Anzeigen und Informationen gegenüber der jeweils zuständigen Euroregion vorzunehmen sind. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen, sich mit dem jeweiligen Projektsekretariat Ihrer Euroregion in Verbindung zu setzen.

17.11.2020 EUREGIO EGRENSIS | Online-Sprachwettbewerb

Die Euroregion EUREGIO EGRENSIS ruft einen Online-Sprachwettbewerb aus, um den grenznahen Sprachaustausch zu fördern und kreativen Ideen eine Plattform zu bieten.

Der Wettbewerb richtet sich an Menschen, die gerne mit Kindern arbeiten und Freunde des deutsch-tschechischen Sprachaustauschs sind, also Erzieher*innen, Sprachanimateur*innen, Sprachmittler*innen, Lehrer*innen, Studenten*innen und alle in der deutsch-tschechischen Sprachvermittlung Engagierten.

Einsendeschluss ist der 27. November 2020.

Mehr Infos finden Sie auf der Homepage der EUREGIO EGRENSIS oder in der zweisprachigen Einladung.

07.09.2020 Die virtuelle Ausstellung zum 30. Jahrestag von Interreg ist online

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Das Jahr 2020 ist vom 30. Jahrestag von Interreg und der Präsentation vielfältiger Ergebnisse der europäischen territorialen Zusammenarbeit geprägt. Anlässlich dieses Jubiläums hat die Europäische Kommission u. a. eine virtuelle Ausstellung konzipiert, die Sie sich online anschauen können. Die Ausstellung besteht aus 41 Projektpostern von ausgewählten, im Rahmen von Interreg umgesetzten grenzübergreifenden, transnationalen und interregionalen Projekten, die sich in drei Kategorien vorstellen: Youth Cooperation, We All Have a Neighbour, A Green Europe. Unser sächsisch-tschechisches Kooperationsprojekt Starke Nachbarn (Strong Neighbours) ist in der virtuellen Ausstellung als Best-Practice-Beispiel vertreten, was uns sehr freut.

Als Ergänzung zur virtuellen Ausstellung können Sie sich das zusammenfassende E-Book herunterladen.

Neben der Ausstellung finden Sie auf der Interreg-Webseite thematisch ausgerichtete Podcasts (Europäer der nächsten Generation, Nachbarn, Grünes Europa), Videos und Artikel, und Sie erfahren etwas über kommende Veranstaltungen der EU. Im Oktober 2020 finden z. B. die 18. Europäische Woche der Regionen und Städte und die Grüne Woche der EU statt.

27.07.2020 Dank der Smartphone-App „Georisks“ können Informationen zu Felsstürzen und Steinschlägen in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz gemeldet werden

Im Rahmen des Projekts „Grenzüberschreitendes Experten- und Frühwarnsystem für Georisiken im Elbsandsteingebirge“ , das vom Kooperationsprogramm Sachsen-Tschechien finanziert wird, wurde eine kostenlose Smartphone-App entwickelt, mit der die Öffentlichkeit Ereignisse wie Felsstürze oder Steinschläge melden kann. Ziel ist, einen besseren Überblick über die geologischen Risiken im Elbsandsteingebirge zu bekommen. Der fachliche Teil wird von Projektpartnern der Karlsuniversität Prag und der TU Bergakademie Freiberg in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung Böhmische Schweiz, dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und anderen Partnern realisiert. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Bedürfnisse der Behörden sowie der Öffentlichkeit.

Die tschechisch-deutsche App „Georisks“ kann für iOS im App Store und für Android bei Google Play heruntergeladen werden.

Sie klicken einfach auf die Karte und wählen die Elemente in den entsprechenden Kategorien aus. Sie können auch Kommentare schreiben und Fotos teilen. Die Daten werden anonym in die Projektdatenbank übertragen, wo die Daten verarbeitet und ergänzt bzw. die Daten korrigiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Anwendung finden Sie auf folgender Webseite http://elbe-labe-georisiko.eu/de/.

14.07.2020 Eine Interreg-Podcast-Geschichte über unser Projekt „Handwerk im Dreiländereck“ veröffentlicht

Interreg zum Hören

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Interreg wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass stellt die englischsprachige Podcast-Reihe „Das ist Europa“ („This is Europe“) der Europäischen Kommission erfolgreiche Kooperationsprojekte vor. Nach den ersten zwei Folgen „Grünes Europa“ („A Green Europe“) und „Nachbarn“ („Neighbours“) widmet sich die dritte Folge dem Thema „Die nächste Generation der Europäer“ („The Next Generation of Europeans“). Der Podcast beginnt mit unserem Projekt „Handwerk im Dreiländereck“. Hören Sie hier den interessanten Bericht (Länge ca. 18 Min.) der Kooperationspartner über das gemeinsame Leben und Lernen der nächsten Generation der Europäer im deutsch-tschechisch-polnischen Dreiländereck sowie über die für diese Region typischen Handwerke. Der Grundschullehrer Kamil Prisching nimmt uns zu einem grenzüberschreitenden Schultag mit. Die deutschen Schüler reisen zu ihrer Partnerschule in der Tschechischen Republik und erhalten eine Crashkursausbildung über alles - von der traditionellen Schafzucht bis hin zur Robotik - natürlich alles in zwei Sprachen.

Der Podcast stellt in der zweiten und dritten Episode weitere zwei Projekte aus den Programm Lettland – Litauen – Weißrussland und Nordperipherie-Arktik-Programm vor.

#ThisIsEurope , #Interreg30 , #euinmyregion , @InteractEU , @RegioInterreg

08.07.2020 Das Projekt ProFit hat den Europäischen Sprachpreis LABEL 2020 gewonnen

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Der europäische Sprachenpreis LABEL unterstützt neue und außergewöhnliche Aktivitäten im Bereich der Sprachausbildung, macht sie in der Fachöffentlichkeit bekannt und ermuntert dazu, solche Aktivitäten in die Sprachausbildung einfließen zu lassen.

Das Haus für internationale Zusammenarbeit in Prag vergibt diesen Preis alljährlich. In diesem Jahr konnte die Fachjury aus insgesamt 46 angemeldeten Projekten auswählen. Das Projekt „ProFit“ schaffte es zusammen mit sechs weiteren Siegern ins Finale.

Die feierliche Preisverleihung findet am 24. September 2020 im Großen Spiegelsaal des Schulministeriums der Tschechischen Republik in Prag statt.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.dzs.cz/

© Helena Neumannová

19.06.2020 Empfehlung zum Nachweis der Teilnahme bei virtuellen Veranstaltungen

Zum Nachweis der Teilnahme an Videokonferenzen und Onlineschulungen können Sie systemseitig erstellte Protokolle von der virtuellen Veranstaltung, oder alternativ ein Foto des Bildschirmes mit allen Teilnehmern (namentliche Nennung) sowie Datum und Uhrzeit versehen, einreichen. Bitte bestätigen Sie uns als Projektträger die Teilnahme der betreffenden Personen mit Ihrer Unterschrift.

Beachten Sie bitte die Regelungen des Datenschutzes und holen Sie die Einwilligung der Teilnehmer ein, dass ggf. ein Foto des Bildschirmes für den projektbezogenen Nachweis bei der Abrechnung gemacht wird.

15.06.2020 Online-Befragung beendet

Die Online-Befragung zur Vorbereitung des zukünftigen Kooperationsprogramms Sachsen – Tschechien wurde am 5. Juni 2020 erfolgreich beendet. Über 500 Einrichtungen und Bürger aus beiden Ländern beteiligten sich daran. Wir bedanken uns bei Ihnen für die Teilnahme an der Befragung und die Unterstützung bei der weiteren Programmplanung.

09.06.2020 Notwendigkeit der zeitnahen Erstellung der Tätigkeitsnachweise

Nur für deutsche Kooperationspartner

Wenn Sie in Ihrem Projekt Personalausgaben mit flexibler Stundenzahl pro Monat abrechnen, müssen Sie die dazugehörigen Tätigkeitsnachweise zeitnah nach dem Projekteinsatz erstellen und unterschreiben. Somit vermeiden Sie das Risiko, dass Ihre Arbeitsstunden nicht anerkannt werden. Zeitnah unterschriebene Dokumente haben im Falle der Prüfung einen höheren Beweiswert, als Tätigkeitsnachweise, die erst später gefertigt wurden.

Im Gesamtüberblick das Wichtigste in Kürze:

  • laufendes Erstellen der Tätigkeitsnachweise mit dem SAB-Vordruck 62025 (Version 01/18)
  • tagegenaues Auflisten sowohl der projektbezogenen als auch der projektfremden Arbeitsstunden
  • zeitnahes Unterschreiben der Tätigkeitsnachweise durch die leistungserbringende Person und den Begünstigten

13.05.2020 Ausgleichszahlungen infolge der Corona-Krise

Nur für deutsche Kooperationspartner

Zur Eindämmung der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie stehen diverse staatliche Soforthilfen und Ausgleichzahlungen zur Verfügung. Sofern Sie staatliche Leistungen erhalten haben (z. B. Kurzarbeitergeld), dürfen Sie entsprechende Ausgaben wie z. B. Personalausgaben nicht zusätzlich in Ihrem Projekt abrechnen. Sonst kommt es zu einer Doppelförderung.

Bitte benutzen Sie den SAB-Vordruck 67308, um eine Doppelförderung auszuschließen. Der Vordruck ist für die Abrechnungen der ab März 2020 angefallenen Projektausgaben mit jedem Abruf bei der Kontrollinstanz einzureichen.

Interreg Volunteer Youth (IVY)

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Die Interreg Volunteer Youth (IVY) Initiative ist ein Pilotprojekt der Arbeitsgemeinschaft Europäischen Grenzregionen (AEBR/AGEG) für junge Europäer zwischen 18 und 30 Jahren, die sich als Freiwillige in grenzüberschreitenden, transnationalen oder interregionalen Programmen und Projekten engagieren können. Die Freiwilligen lernen die Europäische Territoriale Zusammenarbeit kennen, entwickeln ein Bewusstsein für die zahlreichen Vorteile einer Zusammenarbeit entlang der EU-Innengrenzen, und schärfen ihren Sinn für europäische Solidarität, Staatsbürgerschaft und bürgerschaftliches Engagement.

Auch Sie als Projektträger können eine/n Freiwillige/n bei sich beschäftigen, der/die Sie bei der Projektumsetzung unterstützt. Die Konditionen sind folgende:

  • Einsatzdauer: 2-6 Monate
  • kein Ersatz-Arbeitsverhältnis
  • Hilfe bei der Unterkunftssuche
  • Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Reise und Taschengeld werden von der AGEG übernommen; zusätzliche materielle Unterstützung (z.B. Essenmarken, ÖPNV-Fahrscheine) ist erwünscht.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann füllen Sie als zukünftige Gastgeber-Organisation bitte die Project Note aus und senden sie an IVY@aebr.eu . Das IVY-Team wird eine/n geeignete/n Freiwillige/n für Sie finden.

Ausführliche Informationen finden Sie in englischer Sprache in den Guidelines und unter https://www.interregyouth.com/hostorganisations