Programmnews

13.05.2020 Ausgleichszahlungen infolge der Corona-Krise

Nur für deutsche Kooperationspartner

Zur Eindämmung der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie stehen diverse staatliche Soforthilfen und Ausgleichzahlungen zur Verfügung. Sofern Sie staatliche Leistungen erhalten haben (z. B. Kurzarbeitergeld), dürfen Sie entsprechende Ausgaben wie z. B. Personalausgaben nicht zusätzlich in Ihrem Projekt abrechnen. Sonst kommt es zu einer Doppelförderung.

Bitte benutzen Sie den SAB-Vordruck 67308, um eine Doppelförderung auszuschließen. Der Vordruck ist für die Abrechnungen der ab März 2020 angefallenen Projektausgaben mit jedem Abruf bei der Kontrollinstanz einzureichen.

11.05.2020 Programmplanung für Kooperationsprogramm 2021-2027 (INTERREG VI A) gestartet

Die Arbeiten zur Programmplanung für das neue Kooperationsprogramm Sachsen – Tschechien 2021-2027 haben begonnen.

Grundlage dafür bildet die Gemeinsame Erklärung über die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den Nachbarländern, die am 14. November 2018 unterzeichnet wurde.

Mit der Gemeinsamen Erklärung wurde unter Anderem vereinbart, dass die Funktion der Verwaltungsbehörde weiterhin von der sächsischen Seite übernommen wird. Das Ministerium für Regionale Entwicklung der Tschechischen Republik wird auch in der neuen Förderperiode die Funktion der Nationalen Behörde wahrnehmen.

Im Jahr 2019 konstituierte sich die binational besetzte Redaktionsgruppe Programmplanung, in der die Verwaltungsbehörde, die Nationale Behörde sowie Vertreter der sächsischen Fachministerien, der tschechischen Bezirke und der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie der Euroregionen beider Seiten angehören. Den Vorsitz der Redaktionsgruppe hat die Verwaltungsbehörde. Die Mitglieder der Redaktionsgruppe arbeiten im Sprecherprinzip und unterstützen die Verwaltungsbehörde sowie die Nationale Behörde bei der Erstellung des Kooperationsprogramms.

Gestartet ist die Redaktionsgruppe mit der Abstimmung der thematischen Ausrichtung des zukünftigen Kooperationsprogramms, d.h. der Förderinhalte. Dabei werden die Erkenntnisse der Sozio-ökonomischen Analyse , die Ergebnisse der Interviews bzw. thematischen Workshops mit den regionalen Experten und Stakeholdern beider Länder sowie Empfehlungen der Europäischen Kommission zu möglichen Förderinhalten berücksichtigt.

Bis 5. Juni 2020 wird eine Online-Befragung durchgeführt, um Informationen über geplante grenzübergreifende Aktivitäten bzw. Projektideen zu gewinnen. Die Teilnehmer der Befragung können mit ihrem Input einen wichtigen Beitrag zur Erstellung des Programms leisten.

Die detaillierte Programmplanung ist abhängig von den Entscheidungen auf europäischer Ebene. Erst nach Abschluss der Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) und der Verordnungsentwürfe ist es möglich, das Programm fertigzustellen und zur Genehmigung durch die Europäische Kommission einzureichen.

09.04.2020 Mitteilung an die Projektträger

Liebe Projektträger,

der Ausbruch des COVID-19 beeinflusst in einer unerwarteten und gravierenden Weise die Durchführung des Kooperationsprogrammes Sachsen – Tschechien 2014 – 2020. Wir sind uns bewusst, dass die derzeitige Lage auch die Umsetzung Ihres Projektes beeinträchtigen kann, da geplante Aktivitäten nicht oder nur in einem eingeschränktem Umfang realisierbar sind. Daher möchten Ihnen die Verwaltungsbehörde und die Nationale Behörde Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie die Auswirkungen aufgrund der COVID-19-Krise auf Ihr Projekt abschwächen können.

In jedem Fall ist eine Kontaktaufnahme mit dem Gemeinsamen Sekretariat ( kontakt@sn-cz2020.eu ) bzw. mit den nationalen Kontrollinstanzen erforderlich. Jede Situation wird individuell bewertet und in Abstimmung mit Ihnen eine Lösung gefunden.

1. Allgemeines

Die nachfolgend genannten Erleichterungen stellen keine Änderung des bestehenden Rechtsrahmens zur Umsetzung von Kooperationsprojekten dar. Sie sollen lediglich die negativen Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Programmumsetzung einschränken.

Wenn Sie eine der genannten Erleichterungen in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie den Zusammenhang zwischen der aktuellen Situation Ihres Projektes und der Corona-Krise glaubwürdig darlegen. Anhand von Dokumenten müssen Sie nachweisen können, dass Sie auf die Entstehung der Kosten keinen Einfluss nehmen konnten und mit der gebotenen Sorgfalt alles unternommen haben, um die entstandenen Kosten ganz zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Die Dokumentation übermitteln Sie zusammen mit der Abrechnung der Ausgaben an die Kontrollinstanz (SAB oder CRR). Bei der Beurteilung des Sachverhaltes wird in erster Linie der Erfolg des Projektes als Ganzes bewertet. Hierzu gehören die Durchführung der Aktivitäten, die Erreichung der Projektziele und Projektergebnisse.

Auch unter den erschwerten Bedingungen gelten weiterhin die Regelungen des Zuwendungsvertrages, des Gemeinsamen Umsetzungsdokumentes inkl. Vergaberegelungen sowie die einschlägigen Verordnungen der Europäischen Union.

2. Förderung von Ausgaben für Projektaktivitäten

  • Sind Ihnen für Ihr Projekt finanzielle Aufwendungen für Aktivitäten entstanden, die aufgrund der COVID-19-Krise nicht oder nur teilweise durchgeführt werden konnten oder können (wie z. B. Raummiete trotz abgesagter Veranstaltung, Reisekosten, keine Rückerstattung von bereits gezahlten Teilnehmergebühren seitens des Veranstalters, Stornierungsgebühren), so können diese Ausgaben bezuschusst werden.
  • Werden Ihnen die entstandenen Kosten von einer anderen Stelle (z. B. aus Versicherungen, Kurzarbeitergeld, etc.) erstattet oder ausgeglichen, so ist dies gegenüber der SAB/ dem CRR anzuzeigen. Die zuschussfähigen Ausgaben werden in diesem Fall um den Betrag, der von Dritten übernommen wurde, gekürzt.
  • Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Durchführung von Projektaktivitäten in einem alternativen Format anfallen können (z.B. virtuelle Meetings, e-Learning und Ähnliches), müssen entscheidend zu den Projektzielen beitragen. Sie sind hinreichend zu dokumentieren und zu begründen.
  • Nicht bezuschusst werden Ausgaben für Produkte oder Dienstleistungen, die für eine Projektaktivität geplant waren, aber aufgrund der COVID-19-Krise nunmehr zu einem anderen Zeitpunkt bzw. für eine andere Aktivität außerhalb des Projektes genutzt werden können. Dies trifft zum Beispiel für Ausstattungsgegenstände, Geschenke oder Preise für Wettbewerbe zu, die vom Begünstigten angeschafft wurden und nun für einen anderen Zweck genutzt werden.

3. Umsetzung von Projektaktivitäten

  • Änderungen am Gesamtprojekt sind vor dem Ende der Projektlaufzeit durch den LP bei der SAB anzuzeigen
  • Über Änderungen, die keine wesentlichen Auswirkungen auf die Erreichung der Projektziele haben (z. B. Vertagung von Veranstaltungen, Änderung des Formates einer Veranstaltung, wie z.B. „Online“ anstelle von „vor Ort“, Verlängerung der Projektlaufzeit, um Aktivitäten nachzuholen) entscheidet die SAB.
  • Über wesentliche Änderungen, wie z. B. die Änderung des Ausgaben- und Finanzierungsplanes oder die Änderung der Projektaktivitäten, die die Erreichung der Projektziele wesentlich beeinträchtigen, entscheidet der Begleitausschuss.
  • Projektaktivitäten, die nicht umgesetzt werden konnten, aber für die Erreichung des Projektziels erforderlich sind, sind nachzuholen oder in Absprache mit der SAB zu ersetzen.
  • Es wird an dieser Stelle nachdrücklich darauf hingewiesen, dass auch für die geänderten Projektaktivitäten die Regelungen des Vergaberechts nach dem Zuwendungsvertrag sowie dem Gemeinsamen Umsetzungsdokument – sofern diese anzuwenden sind – beachtet werden müssen.

4. Fristen bei der Kontrollinstanz

  • Informieren Sie Ihre Kontrollinstanz (SAB oder CRR), wenn Sie Fristen nicht einhalten können. Neue Termine werden mit Ihnen unbürokratisch vereinbart.
  • Wenn Sie dringend eine Auszahlung brauchen, zeigen Sie es Ihrer Kontrollinstanz an. Ihre vorliegende Abrechnung wird neu terminiert oder Sie werden gebeten, einen zusätzlichen Auszahlungsantrag zu stellen.

5. Kleinprojektefonds

Für die Begünstigten von Kleinprojekten gelten die Regelungen in Ziffer 1 bis 4 analog, wobei die darin genannten Anzeigen und Informationen gegenüber der jeweils zuständigen Euroregion vorzu-nehmen sind. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen, sich mit dem jeweiligen Projektsekretariat Ihrer Euroregion in Verbindung zu setzen.

26.03.2020 Interreg Podcast "Das ist Europa"

Interreg zum Hören: Erste Folge des „Das ist Europa“ Podcast veröffentlicht

Interreg wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass stellt die neue englischsprachige Podcast-Reihe „Das ist Europa“ („This is Europe“) der Europäischen Kommission erfolgreiche Kooperationsprojekte vor. „Das ist Europa“ nimmt Sie mit auf eine Reise quer durch Europa. Sie hören persönliche Geschichten über Menschen, deren Leben sich durch die grenzübergreifende Zusammenarbeit verändert hat.

Im Trailer (Link zur Podcast-Reihe: https://this-is-europe.simplecast.com/ ) erfahren Sie mehr zur Podcast-Reihe.

Die erste Folge widmet sich dem Thema „Grüneres Europa“. (Link zu https://interreg.eu/interreg-highlights/podcasts/interreg-in-audio-the-first-episode-of-the-this-is-europe-podcast-takes-you-to-a-greener-europe/ )

Im September 2020 wird eine Podcast-Geschichte über das sächsisch-tschechische Kooperationsprojekt „Handwerk im Dreiländereck“ ausgestrahlt. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

23.3.2020 Aktuelle Information zum Coronavirus

Liebe Projektträger,

vor dem Hintergrund der aktuellen, dynamischen Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wurden durch die öffentlichen Stellen drastische Maßnahmen verordnet. Diese haben den Zweck, Ihre Gesundheit und Sicherheit sowie die Ihrer Familienmitglieder, Mitarbeiter und Kunden zu schützen und die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Die Maßnahmen beinhalten z. B.

  • umfangreiche Ausgangsbeschränkungen,
  • das Verbot von Dienstreisen,
  • das Verbot von Veranstaltungen und
  • die vorübergehende Schließung von fast allen öffentlichen und privaten Einrichtungen.

Durch diese Maßnahmen können Ihre Projektaktivitäten beeinträchtigt werden bzw. unvorhersehbare Ausgaben entstehen (bspw. Stornogebühren). Sobald Sie erkennen, dass Sie Ihr Projekt aufgrund der momentanen Lage nicht wie geplant durchführen können, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung. Wir besprechen gemeinsam die aktuelle Situation und finden eine Lösung für Ihr Projekt.

Wir unterstützen Sie gern!

Ihr SAB-Team

Neue Projekte? Neue Workshops für Sie! – ÄNDERUNG

Danke für Ihr Interesse an den geplanten grenzübergreifenden Workshops, die am 16.03.2020 in Liberec, am 23.03.2020 in Plesná, am 24.03.2020 in Freiberg und am 21.04.2020 in Dresden stattfinden sollten. Leider können die Workshops bedingt durch die Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nicht stattfinden. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Neue Projekte? Neue Workshops für Sie!

Liebe Projektinteressierte, wir freuen uns über Ihr großes Interesse an unseren Workshops. Die Veranstaltungen in Liberec (16.03.2020) und Plesná (23.03.2020) sind bereits komplett ausgebucht. In Freiberg (24.03.2020) und in Dresden (21.04.2020) sind noch einzelne Plätze frei. Gern begrüßen wir Sie dort!

Neue Projekte? Neue Workshops für Sie!

  • Würden Sie gern ein Projekt mit Ihrem tschechischen Partner umsetzen?
  • Suchen Sie einen Partner für Ihre Projektidee?

Dann sind unsere neuen Workshops das Richtige für Sie! Treffen Sie andere Projektinteressierte, tauschen Sie sich mit erfahrenen Projektträgern aus und entwickeln Sie gemeinsam Ideen für neue Vorhaben – egal, ob Groß- oder Kleinprojekt. In den Prioritätsachsen 3 - Bildung und 4 - Partnerschaftliche Zusammenarbeit gibt es noch Kapazitäten für Kooperationsprojekte.

Die Workshops sind eine gemeinsame Aktion des Gemeinsamen Sekretariats, der Euroregionen und der tschechischen Bezirke.

Wann und wo?

  • Euroregion Neisse-Nisa-Nysa:
    • am 16.03.2020 um 10:30 Uhr
    • Krajský úřad Libereckého kraje, U Jezu 642/2a, CZ-461 80 Liberec
  • EUREGIO EGRENSIS:
    • am 23.03.2020 um 11:00 Uhr
    • Městské kulturní středisko Plesná, Náměstí svobody 52, CZ-35135 Plesná
  • Euroregion Erzgebirge-Krušnohoří:
    • am 24.03.2020 um 11:30 Uhr
    • im Zentrum für Innovation und Unternehmertum (GIZEF), Am St. Niclas Schacht 13, 09599 Freiberg
  • Euroregion Elbe/Labe:
    • am 21.04.2020 um 11:30 Uhr
    • im Kulturrathaus Dresden, Königstraße 15, 01097 Dresden

Die Workshops finden in Form eines Marktplatzes mit vier Ständen statt. Unsere Marktplatzthemen/ -stände sind:

  • 1. Kleinprojektefonds: Förderbedingungen, Verfahren
  • 2. Großprojekte: Förderbedingungen, Verfahren
  • 3. Best-Practice-Projekt/e: Projektergebnisse „zum Anfassen“, Fach- und Erfahrungsaustausch mit bewährten Projektträgern
  • 4. NEU: Schnellcheck: Bringen Sie Ihre Projektideen mit und lassen Sie sie von uns testen!

An jedem Stand beraten wir Sie und beantworten gern Ihre Fragen.

Alle Workshops sind zweisprachig und kostenlos. Für Ihr leibliches Wohl wird gesorgt.

Ihre Anmeldung nehmen wir gern per E-Mail unter kontakt@sn-cz2020.eu entgegen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihr Gemeinsames Sekretariat

Interreg Volunteer Youth (IVY)

Bild

Die Interreg Volunteer Youth (IVY) Initiative ist ein Pilotprojekt der Arbeitsgemeinschaft Europäischen Grenzregionen (AEBR/AGEG) für junge Europäer zwischen 18 und 30 Jahren, die sich als Freiwillige in grenzüberschreitenden, transnationalen oder interregionalen Programmen und Projekten engagieren können. Die Freiwilligen lernen die Europäische Territoriale Zusammenarbeit kennen, entwickeln ein Bewusstsein für die zahlreichen Vorteile einer Zusammenarbeit entlang der EU-Innengrenzen, und schärfen ihren Sinn für europäische Solidarität, Staatsbürgerschaft und bürgerschaftliches Engagement.

Auch Sie als Projektträger können eine/n Freiwillige/n bei sich beschäftigen, der/die Sie bei der Projektumsetzung unterstützt. Die Konditionen sind folgende:

  • Einsatzdauer: 2-6 Monate
  • kein Ersatz-Arbeitsverhältnis
  • Hilfe bei der Unterkunftssuche
  • Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Reise und Taschengeld werden von der AGEG übernommen; zusätzliche materielle Unterstützung (z.B. Essenmarken, ÖPNV-Fahrscheine) ist erwünscht.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann füllen Sie als zukünftige Gastgeber-Organisation bitte die Project Note aus und senden sie an IVY@aebr.eu . Das IVY-Team wird eine/n geeignete/n Freiwillige/n für Sie finden.

Ausführliche Informationen finden Sie in englischer Sprache in den Guidelines und unter https://www.interregyouth.com/hostorganisations

Frist für die Einreichung der Schlussabrechnung

Information für alle Kooperationspartner

Jeder Kooperationspartner reicht spätestens drei Monate nach dem Projektende seine Schlussabrechnung ein und beantragt die letzte Auszahlung. Die Beantragung weiterer Auszahlungen nach der Einreichung der Schlussabrechnung mit dem letzten Auszahlungsantrag ist für ihn nicht mehr möglich. Der Anspruch auf die Auszahlung der Mittel, die bewilligt, aber bis dahin nicht beantragt wurden, erlischt.

Weitere Informationen für die Lead-Partner finden Sie hier.

Weitere Informationen für die Projektpartner finden Sie hier.

Veröffentlicht am 13.01.2020

Wichtiger Hinweis zur Anwendung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)

Nur für deutsche Kooperationspartner

Am 4. Juli 2019 hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass durch die rechtlich verbindliche Regelung der Mindest- und Höchstsätze der HOAI gegen das europäische Recht verstoßen wird. Was bedeutet das für Sie in der Praxis?

Eine Preisgestaltung, die sich an den bisherigen Mindest- und Höchstsätzen orientiert, ist nach wie vor zulässig, da die Höhe der Sätze als solche nicht beanstandet wurde. Neu dürfen jedoch im Rahmen von Vergabeverfahren Angebote aufgrund der Unterschreitung der Mindestsätze bzw. Überschreitung der Höchstsätze nicht mehr automatisch ausgeschlossen werden. Sollten Sie solche Angebote erhalten, sind diese unter Beachtung der jeweils geltenden Vergaberichtlinien und unter Berücksichtigung der Prinzipien von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit auszuwerten. Bitte denken Sie immer an die ordnungsgemäße schriftliche Dokumentation des Vergabeverfahrens.

Sollte das Urteil des Europäischen Gerichthofes zur weiteren Änderungen der Bundesverordnung (HOAI) führen, werden wir Sie entsprechend informieren.

Erste IVY-Freiwillige im Gemeinsamen Sekretariat

Am 1. Mai 2019 wurde ich Mitglied des Gemeinsamen Sekretariats der SAB, das auf die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Tschechien spezialisiert ist. An meinem ersten Tag bin ich mit dem Frühzug von Prag gekommen und sowohl von der Gruppenleiterin als auch vom ganzen Team herzlich empfangen worden.

Nach einer sehr kurzen Zeitperiode habe ich herausgefunden, dass man mit den anderen trotz der getrennten Büros durch die offenen Türen kommuniziert und die Atmosphäre innerhalb des Teams genauso funktioniert, wie grenzübergreifende Zusammenarbeit meiner Meinung nach funktionieren sollte. Dementsprechend setzt man hier die sächsisch-tschechischen Projekte um, und dank dessen werden kontinuierlich Solidarität, Zusammenhalt und Vernetzung zwischen den zwei Regionen verbessert.

Bereits während der ersten zwei Wochen, die ich im GS verbracht habe, habe ich viel darüber gelernt, wie die Projektpräsentationen vorbereitet werden, wer die Entscheidung über die Projektförderungen trifft, oder wie man einschätzt, welchen Effekt das Projekt auf die gesamte Kooperation und die Zielgruppen auf beiden Seiten der Grenze haben wird.

Ich war auch sehr gespannt, als ich erst zur sächsischen Vorbereitung des Begleitausschusses im Gebäude der Sächsischen Staatskanzlei und eine Woche später zum eigentlichen sächsisch-tschechischen Begleitausschuss auf der Burg Mylau eingeladen wurde.

Im Büro bin ich für die Projektwebseite zuständig, was mir eine schöne Übersicht über die geförderten Projekte bietet. Dadurch komme ich mit den Projektpartnern in Kontakt, was mir auch den Einblick in die Entwicklung eines jeden Projektes ermöglicht. Bisher kann ich mit Sicherheit behaupten, dass sich der Freiwilligendienst im GS nur lohnt!

Mehr über die IVY-Initiative und Aktivitäten von AEBR/AGEG finden Sie in unseren Programmnews .

Veronika Šulcová

Änderungen des Gemeinsamen Umsetzungsdokumentes auf einen Blick

Das geänderte Gemeinsame Umsetzungsdokument ( Fassung vom 13. Dezember 2018 ) ist seit dem 21. Februar 2019 auf unserer Homepage veröffentlicht. Hier haben wir für Sie alle Änderungen zusammengefasst.