Programmnews

Hinweise zum Datenschutz bei Veranstaltungen/Treffen

Wir informieren Sie heute zu Regelungen im Umgang mit Teilnehmerdaten von Ihren Veranstaltungen/Treffen, die sich aus der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ergeben.

Achtung: Die nachstehenden Informationen betreffen ausschließlich deutsche Kooperationspartner, da die DSGVO bisher nicht in nationales tschechisches Recht umgesetzt ist.

Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – ist gemäß § 8a des Gesetzes zur Errichtung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (FörderbankG) befugt, zur Erfüllung ihrer Aufgaben personenbezogene Daten von Antragstellern und Kunden gemäß § 8a des Gesetzes zur Errichtung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (FörderbankG) zu verarbeiten. Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten und Ihre Rechte gemäß den Datenschutzvorschriften haben wir für Sie in einem Datenschutzhinweisblatt zusammengefasst. Dieses ist auf unserer Programmhomepage www.sn-cz2020.eu und auf der Internetseite der SAB www.sab.sachsen.de unter Datenschutz abrufbar.

Werden im Rahmen des Projektes Veranstaltungen, Treffen usw. durchgeführt, sind Teilnehmerlisten mit personenbezogenen Daten Dritter zu führen. Die Teilnehmerlisten müssen neben der Bezeichnung von Projekt, Kooperationspartner, Veranstaltungstitel und Datum noch folgende Angaben zu den Teilnehmern beinhalten:

  • Name und Vorname
  • Einrichtung bzw. Institution
  • Unterschrift

Die Daten auf den Teilnehmerlisten werden zu den folgenden Zwecken benötigt:

  • 1. Abrechnung und Prüfung von zuschussfähigen Ausgaben für Veranstaltungen als Nachweis des Stattfindens und der Teilnehmerzahl,
  • 2. Auswertung und Nachweis des Outputindikators CO46 „Anzahl der weiblichen bzw. männlichen Teilnehmer an gemeinsamen Aus- und Weiterbildungsprogrammen zur grenzüberschreitenden Förderung von Jugendbeschäftigung, Bildungsangeboten und Berufs- und Hochschulbildung“.

Da Teilnehmerlisten als Nachweis für die tatsächliche Umsetzung des Projektes gelten, sind sie für die erfolgreiche Bearbeitung Ihres Auszahlungsantrages unentbehrlich.

Bei Projektveranstaltungen, an denen Kinder und Jugendliche im Alter von unter 16 Jahren teilnehmen, ist für diese Personengruppe die Teilnehmerliste durch eine schriftliche Mitteilung der begleitenden Personen (Erzieher, Lehrer) mit Angabe der Anzahl der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus ihrer Einrichtung/Gruppe/Klasse zu ersetzen. Zur korrekten Auswertung des Outputindikators CO46 sind die weiblichen und männlichen Teilnehmer getrennt zu erfassen.

Da Sie als Projektträger diese Daten erheben, müssen Sie die Teilnehmer darüber informieren, welche Daten Sie verarbeiten und an wen Sie diese weitergeben. Weiterhin benötigen Sie die Einwilligung der Teilnehmer in die Datenverarbeitung.

Wir empfehlen Ihnen, zur Information der Teilnehmer über die Datenverarbeitung einen entsprechenden Hinweis in die Teilnehmerliste aufzunehmen. Die Einwilligung erteilen die Teilnehmer mit Ihrer Unterschrift auf der Teilnehmerliste.

Textvorschlag:

„Die Teilnehmer werden darüber informiert, dass der/die [Name des Projektträgers] die Teilnehmerliste als Unterlage zur Erfassung der Outputindikatoren zum Projekt und zur Abrechnung von zuschussfähigen Ausgaben für Veranstaltungen benötigt und an die SAB weitergibt.
Mit der Unterzeichnung auf der Teilnehmerliste willigen Sie in die Verarbeitung der unten stehenden Daten zu dem o.g. Zweck ein. Die Einwilligung ist freiwillig, jedoch ist ohne die Einwilligung eine Teilnahme an dieser Veranstaltung nicht möglich, da die Maßnahme ohne Erhebung dieser Daten beim Fördermittelgeber nicht abgerechnet werden kann. Sie können die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Erhebung und Verarbeitung der bis dahin erhobenen Daten bleibt jedoch zulässig.“

Bei Fragen sprechen Sie Ihren Berater gern an.

Datenschutzhinweise für Kunden und Interessenten

veröffentlicht am 25.05.2018

Ab 25.05.2018 gilt in allen Mitgliedsstaaten der EU die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). In dem nachstehenden Hinweisblatt informieren wir die Kunden und Interessenten des Kooperationprogrammes Freistaat Sachsen - Tschechische Republik 2014-2020 über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten und Rechte gemäß den Datenschutzvorschriften:

Programmbegleitende Evaluierung - erster Bericht liegt vor

veröffentlicht am 27.03.2018

Im Rahmen der Programmbegleitenden Evaluierung liegt der erste Evaluierungsbericht vor. Bewertet wurde die Kommunikationsstrategie des Kooperationsprogramms. Das Evaluatorenteam hat insgesamt sieben Empfehlungen für die Verbesserung der Kommunikation gegeben. Ein Großteil dieser Empfehlungen soll noch in der aktuellen Förderperiode umgesetzt werden.

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Wichtig: Änderung bei der Personalkostenabrechnung für deutsche Projektpartner

veröffentlicht am 16.01.2018

Im Ergebnis von Vorhabensprüfungen durch die sächsische Prüfbehörde wurde durch die Verwaltungsbehörde mit sofortiger Wirkung die Methodik bei der Abrechnung von Personalkosten für Projektmitarbeiter mit flexibler Stundenzahl pro Monat (Fall c) geändert.

Die Erstattung der monatlichen Personalkosten auf Basis des durchschnittlichen Stundensatzes von 143,33 Stunden/Monat ist nicht mehr zulässig!

Die Erstattung der Personalkosten auf der Grundlage eines Stundensatzes wird ab sofort wie folgt berechnet:

  • Methode 1 – für alle Projektmitarbeiter, die 12 Monate und länger im Unternehmen beschäftigt sind:
    Division der zuletzt dokumentierten jährlichen Bruttopersonalkosten des Projektmitarbeiters durch 1.720 Stunden gemäß Artikel 68 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1303/2013. Der ermittelte Stundensatz bleibt für die Dauer der Projektumsetzung unverändert.
  • Methode 2 – für alle Projektmitarbeiter, die weniger als 12 Monate im Unternehmen beschäftigt sind:
    Division der monatlichen Bruttopersonalkosten durch die vertraglich zu leistenden monatlichen Sollstunden laut Arbeitsvertrag (Beschäftigungsdokument). Dazu ist jeden Monat eine separate Ermittlung der Arbeitstage notwendig. In Folge ergibt sich ein monatlich differierender Stundensatz, welcher bei der Abrechnung anzuwenden ist! Urlaubs- und Krankheitszeiten des Projektmitarbeiters werden nicht erstattet.

Zur Abrechnung wird der nach Methode 1 bzw. 2 ermittelte Stundensatz mit der Anzahl der tatsächlich für das Vorhaben aufgewendeten Stunden multipliziert und in der Belegliste erfasst.

Beispiel Methode 2:

Mitarbeiter 1 Vollzeit (40 Std.)
  Sollstunden gemäß Beschäftigungsdokument Bruttogehalt inkl. AG-Anteil Stundensatz/Monat
Januar 2018 176 Stunden 3.400,00 Euro 19,32 Euro/Stunde
Februar 2018 160 Stunden 3.400,00 Euro 21,25 Euro/Stunde
Mitarbeiter 2 Teilzeit (20 Std.)
  Sollstunden gemäß Beschäftigungsdokument Bruttogehalt inkl. AG-Anteil Stundensatz/Monat
Januar 2018 88 Stunden 1.700,00 Euro 19,32 Euro/Stunde
Februar 2018 80 Stunden 1.700,00 Euro 21,25 Euro/Stunde

Termine gesucht

Bild

veröffentlicht am 05.01.2018

Wissen Sie, was andere Projekte machen und ob es interessante Veranstaltungen in Ihrer Nähe gibt? Wir wollen es gern wissen und allen mitteilen! Informieren Sie uns rechtzeitig über Veranstaltungen Ihres Projekts (gern auch mit Bildmaterial). Wir veröffentlichen diesen Termin auf der Programmhomepage. So können weitere Teilnehmer angesprochen und die Wirksamkeit des Programms unterstrichen werden.

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Antragsstopp für die gesamte Prioritätsachse 2

veröffentlicht am 07.12.2017

Auf seiner Sitzung am 05./06.12.2017 in Herrnhut beschloss der Begleitausschuss einen vorübergehenden Antragsstopp für die gesamte Prioritätsachse 2 (Investitionsprioritäten 6b, 6c sowie 6d).

Ab dem heutigen Tag, d.h. ab dem 07.12.2017 eingehende Projektanträge werden abgelehnt.

Die Entscheidung wurde getroffen, da die verfügbaren EFRE-Mittel in der gesamten Prioritätsachse bereits vollständig ausgeschöpft sind bzw. dem Gemeinsamen Sekretariat noch weitere Anträge zur Bearbeitung vorliegen.

Der Antragstopp für die Prioritätsachse 1, welcher am 14.09.2016 vom Begleitausschuss beschlossen wurde, bleibt weiterhin gültig.

In die Prioritätsachse 4 sowie als Vorratsprojekte auch in die Prioritätsachse 3 können Förderanträge weiterhin gestellt werden.

Antragsstopp für Projekte „Risikoprävention und -management sowie Tourismus / Natur und Kulturerbe“

veröffentlicht am: 15.09.2016

Auf seiner Sitzung am 14.09.2016 in Novy Oldřichov beschloss der Begleitausschuss einen Antragsstopp für die

  • Prioritätsachse 1 für alle Maßnahmen
  • Prioritätsachse 2 für folgende Teile der Investitionspriorität 6c) – Bewahrung, Schutz, Förderung und Entwicklung des Natur- und Kulturerbes:
    • Interventionscode 92: Schutz, Entwicklung und Förderung öffentlicher touristischer Ressourcen
    • Interventionscode 93: Entwicklung und Förderung öffentlicher Tourismusdienstleistungen
    • Interventionscode 94: Schutz, Entwicklung und Förderung öffentlicher Ressourcen im Bereich Kultur und Kulturerbe

Die Entscheidung wurde getroffen, da die verfügbaren EFRE-Mittel in den genannten Bereichen bereits vollständig ausgeschöpft sind und dem Gemeinsamen Sekretariat noch eine Vielzahl weiterer Anträge zur Bearbeitung vorliegen. Ab dem heutigen Tag, d.h. ab dem 15.09.2016 eingehende Projektanträge werden abgelehnt.

In allen anderen Prioritätsachsen / Interventionsprioritäten des Kooperationsprogramms können weiterhin Förderanträge gestellt werden.

Newsletter

veröffentlicht am: 31.07.2015

Über aktuelle Entwicklungen im grenzübergreifenden Kooperationsprogramm informieren wir regelmäßig per Newsletter. Sollten Sie Interesse daran haben, können Sie den Newsletter jederzeit per E-Mail bei uns bestellen: