Neue Förderperiode 2021-2027

28.07.2022 EU genehmigt Interreg-Programm Sachsen – Tschechien

Am 28.07.2022 hat die Europäische Kommission das Kooperationsprogramm Interreg Sachsen – Tschechien 2021-2027 genehmigt. Diese Entscheidung bildet die Grundlage für die weitere Unterstützung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Die Pressemitteilung finden Sie hier .

Bis zum geplanten Start der Förderung im Januar 2023 sind die derzeit noch laufenden Abstimmungen zu den künftigen Förderbedingungen, Projektauswahlkriterien und –verfahren sowie zur Ausgestaltung der Öffentlichkeitsarbeit abzuschließen.

Interessenten und potenzielle Antragsteller können sich beim Gemeinsamen Sekretariat zu ihren Projektideen beraten lassen.

Der binational besetzte Begleitausschuss wird sich im Oktober 2022 konstituieren.

Das neue Programmlogo

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So sieht das neue Programmlogo für die Förderperiode 2021-2027 aus.

Programminformationen Interreg Sachsen – Tschechien 2021-2027

Finanzvolumen

Dem Kooperationsprogramm Sachsen – Tschechien stehen für den Förderzeitraum 2021-2027 insgesamt 152.364.000 Euro EFRE-Mittel zur Verfügung. Davon können 142,3 Millionen Euro für die Förderung von Projekten eingesetzt werden. Für die technische Umsetzung des Kooperationsprogramms kommen ca. 10 Mio. Euro EFRE-Mittel zum Einsatz.

Förderinhalte

Die Übersicht der Prioritäten und Maßnahmen in der neuen Förderperiode finden Sie hier .

Programmgebiet

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Das Programmgebiet bleibt auf tschechischer Seite gleich (Bezirke Liberec, Ústí und Karlovy Vary). Auf deutscher Seite sind die bisherigen sächsischen Landkreise Vogtlandkreis, Zwickau, Erzgebirgskreis, Mittelsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen und Görlitz sowie die Kreisfreien Städte Dresden und Chemnitz auch weiterhin dabei. Die beiden Thüringer Landkreise Greiz und Saale-Orla-Kreis sind nicht mehr Bestandteil des Programmgebietes.

Fördersatz

Kooperationsvorhaben können in der neuen Förderperiode mit bis zu 80% der förderfähigen Gesamtausgaben durch EFRE-Mittel finanziell unterstützt werden.

Lead-Partner-Prinzip

Das Lead-Partner-Prinzip bleibt erhalten. Das heißt, dass die Kooperationspartner einen Lead Partner benennen, der die organisatorische, inhaltliche und finanzielle Gesamtverantwortung für das Projekt trägt.

Kriterien der grenzübergreifenden Zusammenarbeit

Die bisher drei von vier geforderten Kriterien der grenzübergreifenden Zusammenarbeit (Vorbereitung, Umsetzung sowie Finanzierung und/oder gemeinsames Personal) bleiben ebenfalls erhalten.