Erfolgreiche Projekte | Informationszentrum Fláje

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Hitze, Dürre, Klimawandel – und wer versorgt uns mit Trinkwasser? Machen Sie eine kleine Wanderung ins Mittlere Erzgebirge und erfahren Sie dort mehr.

Die Talsperren Rauschenbach im Erzgebirge und Fláje in Nordböhmen, die nur zehn Kilometer auseinander liegen, sind durch die Staatsgrenze Tschechien-Deutschland getrennt. Trotzdem sind die Talsperren mit einem Kooperationsprojekt „Informationszentrum Fláje“ verbunden. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Informationen über das Projekt vor.

Über das Projekt

Bei dem Ausbau der Talsperre Fláje wurden in den sechziger Jahren vier Dörfer überfluchtet. Das Projektziel besteht darin, das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit für die Geschichte der Region und der Gemeinden zu stärken, die im Zuge des Baus der Talsperre Fláje überflutet wurden. Daneben sollen Informationen über die Bedeutung der beiden Talsperren für die Trinkwasserversorgung auf beiden Seiten der Grenze vermittelt werden. Das Hauptziel des Projektes war es, einen Pavillon an der Talsperre Rauschenbach und ein Informationszentrum an der Talsperre Fláje zu erbauen.

Ergebnisse

  • An der Talsperre Fláje wurde ein Informationszentrum, das über das Leben im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet sowie über Geschichte, Bedeutung und Funktionsweise den Talsperren informiert, erbaut.
    Das Infozentrum wurde am 24.06.2019 feierlich eröffnet.
  • Errichtung eines Infopavillons an der Talsperre Rauschenbach, der u.a. Einblicke in die Trinkwasserversorgung gewährt. Der Pavillon wurde 2017 eröffnet.
  • Beide Talsperren sind mit den regionalen Radwegen vernetzt, und es gibt auch einen Naturlehrpfad mit Informationen zu verschiedenen Bereichen: Geschichte, Umweltschutz, Trinkwasserversorgung.

Mehr über das Projekt erfahren Sie hier .

© Povodí Ohře

Kooperationsprogramm zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014-2020

Foto: © Frank Meyer
Foto: © Frank Meyer

Gemeinsame Erklärung zur Fortführung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit

Am 14. November 2018 wurde in Dresden die „Gemeinsame Erklärung zur Fortführung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik in der Förderperiode 2021-2027“ durch den Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, Herrn Dr. Frank Pfeil, und dem tschechischen Vizeminister für Regionalentwicklung, Herrn Zdeněk Semorád, unterzeichnet. In der „Gemeinsamen Erklärung“ wird die Absicht beider Seiten zum Ausdruck gebracht, das Kooperationsprogramm in der Förderperiode ab 2021 in den bewährten Strukturen und Verantwortungen fortzuführen. Mehr Informationen finden Sie in der Pressemeldung des SMUL .

Über das Programm

Das Kooperationsprogramm zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014-2020 stellt bereits zum dritten Mal Fördermittel der Europäischen Union in dreistelliger Millionenhöhe bereit, um die Grenzbarrieren zwischen Sachsen und Tschechien weiter abzubauen und die Lebensqualität im Grenzgebiet zu erhöhen.

Seit Programmbeginn im Jahr 2015 wurden aus dem Kooperationsprogramm bereits 130 grenzübergreifende Projekte unterstützt. Die Vielfalt der Projekte erstreckt sich von der Zusammenarbeit im Rettungswesen und bei der Feuerwehr über Bildung, Kultur, Sport, Naturschutz und Tourismus bis hin zu strategischer, institutioneller Zusammenarbeit. Mehr über die laufenden Projekte und deren Ergebnisse finden Sie hier.

Noch sind nicht alle EU-Mittel des Kooperationsprogrammes in dieser Förderperiode vergeben: unter diesem Link erfahren Sie mehr über unsere aktuellen Fördermöglichkeiten. Wenn Sie eine Idee haben, so kontaktieren Sie gern die Ansprechpartner im Gemeinsamen Sekretariat des Programmes oder in den Bezirksämtern der Tschechischen Republik.