Sächsisch-Tschechisches Hochwasserrisikomanagement II (STRIMA II)

 

Projekt beendet

EU-Förderung (EFRE):

1.744.225,92 EUR

Projektlaufzeit:

25.04.2016 - 31.12.2020

Kooperationspartner und Kontaktpersonen:

  • Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden - LfULG (Lead Partner)
  • Agentura regionálního rozvoje, spol. s.r.o. in Liberec (Projektpartner 1)
  • Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. in Dresden (Projektpartner 2)
  • Univerzita Jana Evangelisty Purkyně v Ústí nad Labem in Ústí nad Labem (Projektpartner 3)
  • České vysoké učení technické v Praze (Projektpartner 4)

Inhalt:

Das Projekt zum Hochwasserrisikomanagement widmete sich einer Verbesserung der Schadensvorsorge bei Hochwasser und Starkniederschlägen, um zukünftig Hochwasserrisiken zu begrenzen und zu vermeiden. Der Fokus lag dabei auf der Intensivierung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit im sächsisch-tschechischen Grenzraum. STRIMA II baute auf das bereits im Jahre 2013-2015 realisierte Projekt STRIMA I auf.

Projektergebnisse:

Die Ergebnisse des Projekts wurden in den vier Arbeitspaketen gebündelt:

1. Minderung von Hochwasserschäden an Wohngebäuden

  • FLOOD.Bi –Entwicklung eines webbasiertes Informationssystems für die Schadensermittlung und Bauvorsorge sowie zur Minderung von Hochwasserschäden an Gebäuden

2. Minderung von Hochwasserschäden an Umweltschutzgütern und Landnutzungen

Es wurden folgende Ansätze entwickelt, mit denen sich landwirtschaftliche Schäden durch Überflutungen detailliert ermitteln lassen:

  • Durchführung einer umweltökonomischen Analyse der Hochwasserfolgen zur integrierten Bewertung von Schäden und Maßnahmenoptionen
  • Durchführung einer Studie zu Hochwasserschäden auf landwirtschaftlichen Flächen
  • Erstellung eines „Katalogs der naturnahen Hochwasserschutzmaßnahmen“ für Kommunen, Wasserschutzbehörden und die breite Öffentlichkeit

3. Minderung von Hochwasserschäden an technischen Infrastrukturen

4. verbesserte Kommunikation des Hochwasserrisikos

Aufgrund der Vielzahl an Zielen und Aktivitäten ist das Arbeitspaket in zwei Teile unterteilt.

Frühwarnung und Katastrophenschutz:

  • INGE – Erstellung einer Interaktiven Gefahrenkarte für den kommunalen Hochwasserschutz: die kostenlose Software INGE visualisiert Alarm- und Einsatzpläne örtlicher Behörden.

  • Durchführung einer Studie über die Möglichkeiten der automatisierten grenzüberschreitenden Verknüpfung vorhandener Warnsysteme

Erhöhung des Risikobewusstseins:

Projektwebseite:

www.strima.sachsen.de

Fotos:

© IÖR, ČVUT, LfULG