Machen Sie mit!

Das Kooperationsprogramm lebt von den vielfältigen Aktivitäten der Partner. An dieser Stelle finden Sie wichtige Aktionen und Aufrufe an alle, die sich am besseren Miteinander zwischen Tschechien und Sachsen beteiligen wollen.

Impressionen aus unserer Jahresveranstaltung 2018

Ungeahnte Kraft der tschechischen Sprache

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"... was waren das für aufregende letzte Tage. Und ich muss sagen, ich bin noch immer überwältigt von dem positiven Zuspruch, welchen Jan und ich von allen Seiten der Veranstaltung bekommen haben. (...) Für mich war es, nachdem ich genau vor exakt 2 Jahren begann Tschechisch zu lernen, ein Höhepunkt meiner bisherigen Bestrebungen zur Zusammenarbeit und ein Beweis für die ungeahnte Kraft der tschechischen Sprache. Danke nochmals für diese tolle Idee um den Wettbewerb und eure Umsetzung ..."

Zitat: Oliver Wünsch, Gewinner des Videowettbewerbs

Foto: © Rafal Prietzel

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KrimiLeseTour „Schatten über dem Erzgebirge“

im Namen von Frau Ulbricht, der Leiterin der Baldauf Villa Marienberg, möchten wir uns ganz herzlich für die hervorragende Veranstaltung am 05.09.2018 in Vejprty bedanken und Ihnen folgenden kurzen Eindruck zur Veröffentlichung übermitteln:

Wahrlich eine passende Lokation für ein deutsch-tschechisches Event. Eingebettet zwischen den geopolitischen Grenzen war die Veranstaltung dennoch grenzenlos. Tschechen und Deutsche, als Partner auf Augenhöhe, beleben mit ihren Projekten die Region. Wir, als Baldauf Villa Marienberg mit „Literatur im Erzgebirge“ sind stolz darauf, mit unserem gemeinsamen Projekt, der musikalischen KrimiLeseTour „Schatten über dem Erzgebirge“, Teil der kulturellen Gemeinschaft zu sein. Im Namen unseres tschechischen Partners, der Stiftung St. Joachim aus Jáchymov, danken wir für die Förderung und für die Möglichkeit, unser Projekt offiziell vorstellen zu dürfen. Gleichzeitig freuen wir uns auf zukünftige Projekte und wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und vor allem viel Spaß!

Rüdiger Kempt, Baldauf Villa Marienberg

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Projekt "GECON"

Vejprty - Bärenstein. Diesen Ort im Gebirge liebe ich. Man kullert von den Bergen in ein kleines Tal hinunter, wo zwei Städtchen ineinander übergehen, zwei Völker, zwei Kulturen, zwei Sprachen, und wenn man auf den gegenüberliegenden Hügel steigt, ist man im Ausland.

Einen besseren Ort hätte sich die SAB für die Präsentation ihres sächsisch-tschechischen Programms nicht aussuchen können. Eigentlich wollten wir nur die Konferenz besuchen, uns die Videos im Finale anschauen und ein paar bekannte Gesichter begrüßen. Aber dann bekamen wir das Angebot, unser Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen. Auf der Gemeinsamen Mitte. Warum nicht?

Für die Erwachsenen nehmen wir Landkarten und echte Versteinerungen aus unserem Geopark mit, und den Kindern machten wir das unwiderstehliche Angebot, sich einen eigenen Anstecker mit dem Motiv des Gekkos zu basteln, der unser Projektlogo ist. Von dem Moment an, wo ich Buntstifte, Scheren und die Prägemaschine auspacke, gibt es kein Halten mehr. Tschechische und deutsche Kinder drängen sich heran, schwatzen beim Ausmalen und helfen sich untereinander mit Buntstiften, Filzstiften und Scheren aus. Es herrscht eine fantastische Stimmung, Eintracht, Zusammenarbeit und Freundschaft. Sprache oder Hautfarbe spielen überhaupt keine Rolle.

Das Geschehen um mich herum bekomme ich nur am Rande mit, aber ich nehme ein wunderbares Behagen wahr. Überall flitzen lächelnde Menschen in T-Shirts mit dem Programmlogo herum, die ich anhand der Namensschilder als diejenigen erkenne, mit denen ich mir schon seit einem halben Jahr ständig E-Mails schreibe. Immer wieder bleibt einer von ihnen stehen und fragt, ob wir irgendetwas brauchen. Der Zustrom der Kinder lässt nicht nach, und ich helfe beim Ausmalen und Ausschneiden und präge Anstecker. Für etwas anderes ist gar keine Zeit. Die Gekkos strahlen in allen Farben und die Kinderaugen vor Begeisterung.

Wir sind müde, aber zufrieden. Die Leute interessieren sich für unser Projekt, stellen Fragen und sehen sich die Versteinerungen an. Zusammen mit den Kindern basteln wir geschlagene drei Stunden lang Hunderte von Ansteckern. Wir sind froh, dass wir hierhergekommen sind. Meine tollen Erzgebirgssocken luchst mir schließlich mein Mann ab; er möchte damit auf dem akademischen Parkett der hiesigen Universität für Aufsehen sorgen. Und unsere Nagetiere sagen vielen Dank für das herrlich aromatische Projektheu aus dem Erzgebirge. Jedes Mal, wenn ich sie damit füttere, erinnern sie sich an den schönen tschechisch-sächsischen Nachmittag.

Pavla Růžičková, Geopark Ralsko

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Wir liegen auf einer Welle

"(...) Es war uns eine Ehre, dass Ihre Jahresveranstaltung gerade bei uns in Bärenstein stattgefunden hat, weil wir die Zusammenarbeit mit der Sächsischen Aufbaubank sehr schätzen. Ich halte die Veranstaltung für sehr gelungen, nicht nur wegen der sehr guten organisatorischen Rahmenbedingungen, sondern auch deswegen, weil wir uns menschlich verstanden haben und es einfach "gepasst" hat. Und genau das ist das Geheimnis unserer so engen und guten Zusammenarbeit mit dem beachbarten Bärenstein, weil wir mit dem Bürgermeister auf einer Welle liegen - wir sind einfach Freunde. Ich glaube, dass das noch lange so sein wird, und ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Arbeit. Vielleicht gibt es ja bei einer weiteren Veranstaltung in Vejprty ein Wiedersehen :)"

Jitka Gavdunová, Bürgermeisterin von Vejprty

Foto: © Dietmar Hösel

Sachsen und Tschechien feiern gemeinsam

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Video: erzTV.de

KabelJournal® GmbH

Foto: © Rafal Prietzel

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Multitalente auf der Gemeinsamen Mitte

Hätte ich gewusst, was mich erwartet, so hätte ich mir einen Schrittzähler in die Tasche gesteckt, weil das, was ich an einem einzigen Tag gerannt bin, schaffe ich normalerweise nicht in einer ganzen Woche. Und ich bin nicht allein rumgerannt, wir waren mehr als zehn Leute, vor der Bühne, hinter der Bühne, auf der Bühne oder abseits, jeder mit seinen Aufgaben, ob er mit ihnen rechnete oder nicht.

Für einen Tag haben wir die amtliche Maske von Kundenberatern und Prüfern abgemacht, sind vom Schreibtisch aufgestanden, haben den Abrechnungen eine kurze Atempause gegönnt und verwandelten uns in Organisatoren und Vermittler, Begleiter, Moderatoren, Schauspieler, Kameramänner und Regisseure, Techniker, Standverkäufer und Wahlkommissare.

Man würde behaupten, dass nach den ganzen Jahren Praxis die Organisation einer Jahresveranstaltung das Gemeinsame Sekretariat nicht wirklich aus der Fassung bringen kann. Zeitplan, Aufgabenverteilung und Steuerung bis zur letzten Minute, Einfangen eventueller Pannen vorab, Fähigkeit zu improvisieren, wenn doch etwas schief geht, das alles kann das Sekretariat schon.

Aber das hier war eine völlig neue Erfahrung. Schon die erste Tat, der Start der Aktion Dreh ein Video, war ein Novum, das jämmerlich scheitern konnte. Aber es ist gut angekommen, die Kooperationspartner haben die Chance ergriffen und haben ihre Projekte auf Youtube gezeigt. So haben sie sich nicht nur denjenigen gezeigt, die im Internet gern surfen, sondern auch uns. Die drei erlaubten Minuten haben über die Projekte mehr ausgesagt als zehn trockene Projektfortschrittsberichte. Vielleicht sollten wir es als Pflichtpublizität einführen, die Zeiten haben sich geändert und mit ihnen auch die Mittel.

Das war allerdings nicht alles. Das Sekretariat hat sich diesmal getraut, in die Straßen zu ziehen und eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit zu machen. Und so haben wir uns weiße T-Shirts mit dem Programmlogo angezogen, damit man uns sofort erkennt, und haben unser Lager direkt auf der Grenze aufgebaut. Jeder von uns hat die Grenze an diesem Tag zumindest hundertmal überquert, ohne sich dessen bewusst zu sein, dass es hier überhaupt eine Grenze gibt. Wir sind nicht zwischen Sachsen und Tschechien gependelt, wir haben uns auf der Gemeinsamen Mitte bewegt, die von einem Bach getrennt und mit zwei Brücken verbunden ist.

Dass ein paar Besucher sicherlich kommen, war uns klar. Schließlich haben Paulchen Panther, eine haarige Journalistin und ein zwei-Meter-großer Inspektor Clouseau dafür gesorgt, dass uns die Teilnehmer am offiziellen Part der Jahresveranstaltung nicht abhandenkommen. Und die paar Vorbeilaufenden, die am Vormittag zugeschaut haben, wozu die ganzen Vorbereitung, Kartons, Stände, Technik und Bühne gut sein sollen, kommen hoffentlich auch. Aber diese Leute schaffen niemals die 1000 bestellten Bratwürste und Hektoliter Himbeerbrause. Und was erst mit dem Zentner Werbematerial, Bücher und Flyer. Und die ganzen Erzgebirgssocken…

Unnötige Sorgen, es hat geklappt. Die Gemeinsame Mitte hat sich in einen zweisprachigen Bienenstock verwandelt, so dass wir es geradeso geschafft haben, zwischen Deutsch und Tschechisch zu schalten. Am Ende des Tages blieben nur leere Kartons übrig und es vermehrten sich Leute, die über das Programm Bescheid wissen und einmal vielleicht mitmachen.

Und wir? Müde, aber zufriedene Gesichter und das Gefühl, dass wir etwas richtig gemacht haben.

Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben und uns zur Hilfe gesprungen sind.

Und danke nach oben… Für das herrliche Wetter…

Autor: Ivana Pfeiffer, Sächsische Aufbaubank

Foto: © Rafal Prietzel

Foto: © Rafal Prietzel

Es war eine Freude dabei zu sein!

Am Tag der Jahresveranstaltung schlugen zwei Herzen in meiner Brust – ich war als Gast geladen und gleichzeitig als ehemalige Mitstreiterin dem Programm, dem Tag und seinen Machern besonders eng verbunden. Einerseits durfte ich das Privileg genießen, ohne Verpflichtungen dem Programm zu folgen. Andererseits zappelten meine Beine, wollten an vorderster Front mit dabei sein, unterstützen und sich wieder als Teil eines wunderbaren Teams und eines ganz besonderen Programms fühlen.

Die Eindrücke und Emotionen lassen sich kaum in Wort fassen und ich versuche es schlagwortartig. Für mich war die Veranstaltung

  • anregend – wie die perlende Brause vom Fass,
  • bereichernd – wie der Austausch mit den Festbesuchern beim Erzgebirgsquizz,
  • berührend – wie die Kinder, die mit vollem Enthusiasmus tschechisch lernen und davon ein wunderbares Video gezeigt haben,
  • inspirierend – wie der Videoclip zum Projekt kultura.digital, das die kreative Szene dies- und jenseits der Grenze zusammenführt,
  • sympathisch – wie die zwei engagierten Polizisten Olli und Honza, die ein Vorbild für die gesamte Region sind,
  • weltoffen – wie sich ein Stück Europa mitten im Erzgebirge feiert,
  • witzig – wie der rosarote Panther mit seinen detektivischen Begleitern.

…kurzum, es war eine Freude dabei zu sein!

Autor: Karolin Pietsch, Sächsische Aufbaubank

Foto: © Rafal Prietzel

"Sie hatten so tolle Socken!"

Zitat: Veronika Jahn, TU Chemnitz

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Nächstes Jahr gerne wieder

"(...) auch wir finden, es war eine gelungene Veranstaltung. Insbesondere die Öffnung des GTS in Richtung „Öffentlichkeit“ hat mir gut gefallen. Nächstes Jahr gerne wieder."

Zitat: Karl-Heinz Knoll, Projekt "Planspiel", welches auf der Gemeinsamen Mitte präsentiert wurde

Foto: © Rafal Prietzel

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" (...) Noch einmal vielen Dank für die perfekt organisierte Veranstaltung in Vejprty - die Platzierung im Wettbewerb hat uns riesig gefreut, besonders unsere Studenten, die das Video gedreht haben."

Dr. Helena Neumannová, Technische Universität Liberec, Projekt ProFit

Foto: © Rafal Prietzel

Hauptsponsor unseres Videowettbewerbs

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Die Sächsische Aufbaubank -Förderbank-, in der das Gemeinsame Sekretariat angesiedelt ist, hat den Hauptpreis für unseren Wettbewerb (500 Euro) gesponsert. Herzlichen Dank dafür!

Weitere Unterstützer unseres Videowettbewerbs

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Herzlichen Dank an alle Unterstützer und Sponsoren!